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Cannabis Kokosöl selber machen: THC Kokosöl Rezept

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Cannabis Kokosöl selber machen: Rezept und Anleitung

Cannabis Kokosöl ist eine hervorragende Alternative zur klassischen Cannabutter – besonders für alle, die eine vegane, laktosefreie oder besonders fettreiche Basis für ihre Edibles suchen. Kokosöl hat mit über 80 % den höchsten gesättigten Fettgehalt aller Speiseöle, was es zum idealen Trägermittel für Cannabinoide macht.

Warum Kokosöl statt Butter?

EigenschaftKokosölButter
Fettgehalt~100 %~82 %
Gesättigte Fettsäuren~82 %~63 %
VeganJaNein
LaktosefreiJaNein
HaltbarkeitBis zu 2 Jahre4–6 Wochen
Verwendung in der KücheKochen, Backen, BratenKochen, Backen
HautpflegeMöglichNicht geeignet

Zutaten

ZutatMengeHinweis
Kokosöl (nativ, kaltgepresst)250 mlBio-Qualität bevorzugt
Cannabis (decarboxyliert)7–14 gJe nach gewünschter Stärke
Wasser (optional)250 mlVerhindert Anbrennen, verbessert Geschmack

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Decarboxylierung

  1. Heize den Backofen auf 110 °C vor.
  2. Zerkleinere das Cannabis grob und verteile es auf einem Backblech mit Backpapier.
  3. Erhitze es für 30–40 Minuten und wende es alle 10 Minuten.
  4. Das Cannabis sollte goldbraun und trocken sein.

Schritt 2: Infusion im Topf

  1. Gib das Kokosöl in einen mittelgroßen Topf und schmelze es bei niedriger Hitze.
  2. Optional: Füge 250 ml Wasser hinzu – es reguliert die Temperatur und filtert Bitterstoffe.
  3. Gib das decarboxylierte Cannabis zum geschmolzenen Kokosöl.
  4. Halte die Mischung auf niedrigster Stufe bei 70–90 °C für mindestens 3 Stunden. Rühre alle 20 Minuten um.
  5. Die Mischung darf nicht kochen – ein leichtes Simmern ist das Maximum.

Alternative: Slow Cooker Methode (empfohlen)

  1. Gib Kokosöl, Cannabis und optional Wasser in den Slow Cooker.
  2. Stelle ihn auf die niedrigste Stufe.
  3. Lasse die Mischung 4–8 Stunden ziehen. Je länger, desto stärker die Extraktion.
  4. Rühre gelegentlich um.

Alternative: Einmachglas im Wasserbad

  1. Gib Kokosöl und Cannabis in ein hitzebeständiges Einmachglas.
  2. Verschließe das Glas fest.
  3. Stelle es in einen Topf mit Wasser und erhitze das Wasser auf 85 °C.
  4. Halte die Temperatur für 3–4 Stunden. Schüttle das Glas alle 30 Minuten (Vorsicht: heiß!).

Schritt 3: Abseihen

  1. Lege ein Käsetuch oder feines Sieb über eine Schüssel.
  2. Gieße die Mischung vorsichtig durch.
  3. Drücke das Pflanzenmaterial sanft aus, um die Restflüssigkeit zu gewinnen.
  4. Wenn du Wasser verwendet hast: Stelle die Schüssel in den Kühlschrank. Das Kokosöl setzt sich oben ab und härtet aus. Gieße das Wasser ab.

Dosierung

Die Stärke deines Cannabis Kokosöls hängt von der Menge und Potenz des verwendeten Cannabis ab.

Cannabis-MengeStärkeEmpfohlene Startdosis
7 g auf 250 ml KokosölMild1 TL
10 g auf 250 ml KokosölMittel½ TL
14 g auf 250 ml KokosölStark¼ TL

Verwendungsmöglichkeiten

  • Backen: Ersetzt Butter oder normales Öl in jedem Rezept.
  • Kochen: In Currys, Pfannengerichten und Suppen.
  • Getränke: In Smoothies, Bulletproof Coffee oder heißer Schokolade.
  • Pur: Direkt vom Löffel oder auf Toast.
  • Kapseln: In leere Gelatinekapseln füllen für eine medizinisch anmutende Darreichung.
  • Hautpflege: Als topische Anwendung auf die Haut (keine THC-Aufnahme in den Blutkreislauf).

Aufbewahrung

  • Raumtemperatur: In einem luftdichten Glas bis zu 2 Monate (Kokosöl wird unter 25 °C fest).
  • Kühlschrank: Bis zu 6 Monate.
  • Gefrierschrank: Bis zu 1 Jahr. In Eiswürfelformen portionieren.
  • Vor Licht und Hitze schützen.
  • Immer beschriften.

Tipps für optimale Ergebnisse

  • Natives Kokosöl: Kaltgepresstes, unraffiniertes Kokosöl hat den besten Geschmack und höchsten Nährstoffgehalt.
  • Lecithin hinzufügen: 1 TL Sonnenblumen-Lecithin verbessert die Bioverfügbarkeit der Cannabinoide.
  • Nicht zu fein mahlen: Grob zerkleinertes Cannabis lässt sich besser abseihen.
  • Temperatur überwachen: Ein Küchenthermometer ist eine lohnende Investition.
  • Wasser verwenden: Es verbessert den Geschmack erheblich und schützt vor Überhitzung.

Häufige Fehler

  • Decarboxylierung überspringen: Ohne Decarb ist das Kokosöl wirkungslos.
  • Zu hohe Hitze: Über 100 °C werden Cannabinoide und Terpene zerstört.
  • Raffiniertes Kokosöl verwenden: Hat weniger Geschmack und Nährstoffe als natives.
  • Cannabis zu fein mahlen: Feines Pulver geht durch das Sieb und macht das Öl grünlich und bitter.

Fazit: Cannabis Kokosöl als vielseitige Edible-Basis

Cannabis Kokosöl ist eine der besten Grundlagen für die Cannabis-Küche. Der hohe Fettgehalt sorgt für eine optimale Extraktion der Cannabinoide, die vegane Basis macht es für alle zugänglich, und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten – vom Kochen über Backen bis zur Hautpflege – machen es zu einem echten Allrounder. Mit etwas Geduld und den richtigen Temperaturen gelingt dir ein hochwertiges Cannabis-Öl, das monatelang haltbar ist.

Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.