
CBD gilt allgemein als gut verträglich und sicher. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dies in einem Bericht von 2017 bestätigt. Dennoch können bei der Nutzung von CBD Blüten Nebenwirkungen auftreten, die du kennen solltest. Dieser Ratgeber informiert dich umfassend über mögliche Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen.
| Nebenwirkung | Häufigkeit | Beschreibung | Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Müdigkeit | Häufig | Besonders bei höheren Dosen | Dosis reduzieren, CBD abends einnehmen |
| Mundtrockenheit | Häufig | CBD kann die Speichelproduktion reduzieren | Ausreichend Wasser trinken |
| Appetitveränderung | Gelegentlich | Vermehrter oder verringerter Appetit | Meist vorübergehend |
| Durchfall | Gelegentlich | Vor allem bei hohen Dosen oder CBD-Öl | Dosis reduzieren |
| Niedriger Blutdruck | Selten | Kurzzeitiger Blutdruckabfall | Langsam aufstehen, Arzt konsultieren |
| Benommenheit | Selten | Leichtes Schwindelgefühl | Dosis anpassen, viel trinken |
| Leberwertveränderungen | Sehr selten | Bei sehr hohen Dosen (über 300 mg/Tag) | Arzt konsultieren |
CBD wird über die Cytochrom-P450-Enzyme in der Leber abgebaut. Diese Enzyme sind auch für den Abbau vieler Medikamente verantwortlich. CBD kann die Aktivität dieser Enzyme hemmen, was den Abbau bestimmter Medikamente verlangsamen und deren Wirkung verstärken kann.
Wichtig: Sprich immer mit deinem Arzt, bevor du CBD zusammen mit Medikamenten einnimmst. Setze niemals eigenständig Medikamente ab!
Eine hilfreiche Faustregel: Wenn dein Medikament einen Hinweis enthält, es nicht zusammen mit Grapefruit einzunehmen, dann besteht wahrscheinlich auch ein Wechselwirkungspotenzial mit CBD. Beide hemmen dieselben Leberenzyme.
Die meisten Nebenwirkungen von CBD sind dosisabhängig und treten vorrangig bei höheren Dosen auf. Bei einer niedrigen bis moderaten Dosierung (10–50 mg/Tag) berichten die meisten Anwender von keinerlei Nebenwirkungen.
Die Anwendung von CBD wird für Schwangere und Stillende nicht empfohlen. Es gibt nicht genügend Studien zur Sicherheit von CBD während Schwangerschaft und Stillzeit.
CBD-Produkte sollten von Minderjährigen nicht ohne ärztliche Empfehlung eingenommen werden. Das verschreibungspflichtige CBD-Medikament Epidiolex ist allerdings für bestimmte Epilepsieformen bei Kindern zugelassen.
Ältere Menschen sollten mit besonders niedrigen Dosen beginnen, da der Stoffwechsel im Alter langsamer arbeitet und Wechselwirkungen mit bestehender Medikation wahrscheinlicher sind.
| Aspekt | CBD Blüten (Vaporisieren) | CBD Öl (oral) |
|---|---|---|
| Häufigste Nebenwirkung | Hustenreiz, Halsreizung | Müdigkeit, Durchfall |
| Mundtrockenheit | Ja | Ja |
| Lungenbelastung | Minimal (kein Rauch, nur Dampf) | Keine |
| Magenbeschwerden | Selten | Gelegentlich |
CBD Blüten sind für die meisten Anwender gut verträglich. Die möglichen Nebenwirkungen sind in der Regel mild, dosisabhängig und vorübergehend. Die größte Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten geboten. Im Zweifelsfall immer den Arzt konsultieren.
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Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.
28. Mai 2024