
Hitzestress ist eines der häufigsten Probleme im Cannabis-Indoor-Anbau, besonders im Sommer. Temperaturen über 30 °C schaden deinen Pflanzen erheblich: reduzierter Ertrag, Qualitätsverlust, erhöhte Schädlingsanfälligkeit und im schlimmsten Fall Pflanzentod. Dieser Guide zeigt dir, wie du Hitzestress erkennst, vermeidest und bekämpfst.
| Phase | Ideal (Licht an) | Akzeptabel | Kritisch |
|---|---|---|---|
| Keimling | 22–25 °C | 20–27 °C | Über 28 °C |
| Vegetativ | 22–28 °C | 20–30 °C | Über 30 °C |
| Blüte | 20–26 °C | 18–28 °C | Über 28 °C |
| Späte Blüte | 18–24 °C | 17–26 °C | Über 26 °C |
Für Räume, die sich im Sommer regelmäßig über 28 °C aufheizen, ist eine mobile Klimaanlage (Monoblock) die effektivste Lösung. Modelle ab 7.000 BTU reichen für einen kleinen Growroom.
Moderne LEDs mit 2,5+ µmol/J erzeugen deutlich weniger Hitze als ältere Modelle. Ein Upgrade kann die Temperatur um 3–5 °C senken.
Ein größerer Lüfter auf niedriger Stufe ist leiser und kann bei Bedarf hochgedreht werden. Lieber einen 150-mm-Lüfter bei 50 % als einen 100-mm-Lüfter bei 100 %.
VPD beschreibt die Fähigkeit der Luft, Feuchtigkeit aufzunehmen, und ist wichtiger als Temperatur oder Feuchtigkeit allein. Bei hohen Temperaturen muss die Luftfeuchtigkeit angepasst werden:
Mit zusätzlichem CO₂ (1.200–1.500 ppm) können Cannabispflanzen höhere Temperaturen (bis 32 °C) tolerieren und sogar nutzen. Dies ist jedoch eine fortgeschrittene Technik, die in einem geschlossenen System angewendet werden muss.
Hitzestress ist vermeidbar mit der richtigen Planung. Investiere in einen leistungsstarken Ablüfter, eine effiziente LED mit Dimm-Funktion und behalte die Temperatur im Blick. Im Sommer kann eine Klimaanlage für den Raum die entscheidende Lösung sein. Deine Pflanzen danken es dir mit größeren, potenteren und aromatischeren Buds.
Finde Ablüfter, LEDs und Klimatechnik in unserem Produktbereich.
Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.
30. Mai 2025