HPS Grow Lampen: Bewährte Technik für Cannabis

HPS Grow Lampen – Bewährte Technik für Cannabis-Anbau
HPS-Lampen (High Pressure Sodium / Natriumdampf-Hochdrucklampen) waren jahrzehntelang der Standard in der Cannabis-Beleuchtung. Auch wenn LEDs zunehmend dominieren, haben HPS-Systeme nach wie vor ihre Daseinsberechtigung – besonders für Grower, die ein bewährtes, günstiges System suchen.
Wie funktionieren HPS-Lampen?
In einer HPS-Lampe wird Natriumdampf unter hohem Druck elektrisch zum Leuchten gebracht. Das Ergebnis ist ein warmes, gelblich-oranges Licht mit starkem Rotanteil – ideal für die Blütephase von Cannabis.
HPS-Lampen nach Leistung
| Wattage | Abdeckung | Ertrag (erfahren) | Hitzeentwicklung |
|---|---|---|---|
| 150 W | 40×40 cm | 50–100 g | Gering |
| 250 W | 60×60 cm | 100–175 g | Mittel |
| 400 W | 80×80–100×100 cm | 200–350 g | Hoch |
| 600 W | 100×100–120×120 cm | 350–600 g | Sehr hoch |
| 1000 W | 120×120–150×150 cm | 500–1000 g | Extrem |
Vorschaltgeräte
Magnetisches Vorschaltgerät (Drossel)
Günstig (30–60 €), schwer, erzeugt zusätzliche Wärme, Brummen. Veraltete Technik.
Elektronisches Vorschaltgerät (EVG)
Effizienter (5–10 % mehr Licht), leichter, oft dimmbar (400/600/1000W umschaltbar), kein Brummen. Empfohlene Wahl. Preis: 50–150 €.
Reflektoren
Der Reflektor bestimmt, wie das Licht auf die Anbaufläche verteilt wird:
- Flügelreflektor – Standard, breit, gleichmäßig, günstig
- Hammerreflektor – Kompakt, fokussierter
- Cool Tube – Glasröhre mit eigener Belüftung, reduziert Hitze
- Adjust-A-Wings – Premium, große Fläche, gleichmäßigste Verteilung
HPS vs. LED: Ehrlicher Vergleich
| Kriterium | HPS | LED |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 100–200 € | 150–400 € |
| Stromkosten (600W, 12/12) | ~76 €/Monat | ~50 €/Monat (bei 400W LED) |
| Hitze | Sehr hoch | Gering bis mittel |
| Effizienz | 1,0–1,7 µmol/J | 2,2–3,0 µmol/J |
| Lebensdauer | 12–18 Monate (Leuchtmittel) | 10+ Jahre |
| Spektrum | Rot-dominiert | Vollspektrum |
| Bewährte Technik | 30+ Jahre Erfahrung | 10+ Jahre |
Wann HPS noch Sinn macht
- Knappes Budget – HPS-Einstieg ab 100 € möglich
- Kalte Umgebung – Die Abwärme heizt den Growroom kostenlos
- Ergänzung – HPS zur Blüte, LED für die Vegi
- Gewohnheit – Erfahrene Grower kennen HPS in- und auswendig
Fazit: HPS ist nicht tot, aber LED ist besser
HPS-Lampen sind bewährte, zuverlässige Technik und produzieren nach wie vor hervorragendes Cannabis. Für neue Grower ist LED jedoch die klar bessere Wahl: effizienter, kühler, langlebiger. Wer bereits ein HPS-System besitzt, muss nicht sofort wechseln – aber beim nächsten Leuchtmittelkauf lohnt sich die Überlegung, auf LED umzusteigen.
Vergleiche HPS- und LED-Systeme in unserem Produktbereich.
Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.






