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Kokos in der Cannabis Growbox: Natürlich und ertragreich

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Kokos in der Cannabis Growbox: Natürlich und ertragreich

Kokos in der Cannabis Growbox – Natürlich und ertragreich

Kokossubstrat hat sich als eine der besten Alternativen zu Erde im Cannabis-Anbau etabliert. Es bietet die Vorteile von Hydrokultur (schnelles Wachstum, präzise Nährstoffkontrolle) bei der Handhabung von Erde. Dieser Guide erklärt alles über den Cannabis-Anbau in Kokos.

Was ist Kokossubstrat?

Kokos (Coco Coir) besteht aus den Fasern der Kokosnussschale. Es ist ein inertes, organisches Medium – es liefert keine Nährstoffe, hält aber Wasser und Luft hervorragend.

Vorteile von Kokos

  • Hervorragende Drainage und Belüftung – Wurzeln bekommen mehr Sauerstoff als in Erde
  • Schnelleres Wachstum – 10–20 % schneller als in Erde
  • Volle Nährstoffkontrolle – Du bestimmst exakt, was die Pflanze bekommt
  • Schwerer zu überwässern – Kokos speichert Luft auch bei Nässe
  • pH-neutral – Kein eigener pH-Einfluss
  • Nachhaltig und wiederverwendbar – Nachwachsender Rohstoff

Kokos vs. Erde vs. Hydro

AspektErdeKokosHydro (DWC)
WachstumNormalSchnellSehr schnell
FehlertoleranzHochMittelNiedrig
NährstoffkontrolleIndirektPräziseMaximal präzise
BewässerungsfrequenzAlle 2–3 Tage1–2× täglichAutomatisch
pH-Bereich6,0–7,05,5–6,55,5–6,5
SchwierigkeitAnfängerMittelFortgeschritten

Kokos richtig vorbereiten

  1. Qualitätskokos kaufen – Gepuffertes, gewaschenes Kokos (Canna Coco, BioBizz Coco)
  2. 30 % Perlit hinzufügen – Verbessert die Drainage weiter
  3. Vorspülen – Mit leichter Nährlösung (EC 0,4, pH 5,8) durchspülen
  4. Kalibrieren – CalMag-Supplementierung, da Kokos Kalzium bindet

Düngung in Kokos

In Kokos musst du von Anfang an düngen, da das Substrat keine Nährstoffe enthält:

  • Kokos-spezifische Dünger – Canna Coco A+B, Advanced Nutrients pH Perfect Coco
  • CalMag ist Pflicht – Kokos bindet Kalzium und Magnesium, die supplementiert werden müssen
  • pH: 5,5–6,5 – Niedriger als in Erde
  • EC nach Phase: Keimling 0,4–0,8 / Vegi 0,8–1,4 / Blüte 1,2–2,0

Bewässerung

Kokos trocknet schneller aus als Erde. In der Blüte kann tägliches oder sogar zweimaliges Gießen nötig sein:

  • Gieße, bis 10–20 % der Lösung als Drainage abläuft
  • Lass Kokos nie komplett austrocknen
  • Automatische Bewässerung (Tropfsystem) ist ideal
  • Drainage-EC messen – sollte nahe dem Input-EC sein

Häufige Fehler

  • Kein CalMag – Kalzium- und Magnesiummangel sind die häufigsten Probleme in Kokos
  • Erddünger verwenden – Kokos-Dünger sind speziell formuliert, Erddünger funktionieren nicht optimal
  • Zu selten gießen – Kokos darf nicht austrocknen wie Erde
  • pH nicht anpassen – 5,5–6,5 statt 6,0–7,0 wie in Erde

Fazit

Kokos ist das ideale Medium für Grower, die über Erde hinauswachsen möchten, ohne den Sprung zur vollen Hydrokultur zu wagen. Es bietet schnelleres Wachstum und höhere Erträge als Erde bei deutlich einfacherer Handhabung als DWC. Der Schlüssel: Kokos-spezifische Dünger, CalMag supplementieren und regelmäßig gießen.

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Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.