Engelsaugen – auch Husarenkrapfen oder Thumbprint Cookies genannt – gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen in Deutschland. Mit ihrer buttrigen Textur, dem zarten Mürbeteig und der fruchtigen Marmeladenfüllung sind sie einfach unwiderstehlich. In unserer Cannabis-Variante ersetzen wir die normale Butter durch Cannabisbutter und machen aus dem Weihnachtsklassiker ein festliches Edible, das auf keinem Plätzchenteller fehlen sollte.
Das Tolle an Cannabis Engelsaugen: Sie sind unglaublich einfach zuzubereiten – perfekt für Anfänger in der Cannabis-Küche. Der Mürbeteig besteht aus nur wenigen Zutaten, und die niedrige Backtemperatur schont die Cannabinoide optimal. Außerdem lassen sich die Plätzchen wunderbar in Dosen aufbewahren und verschenken.
Mürbeteig hat einen extrem hohen Butteranteil – genau das macht ihn ideal für Cannabisbutter. Die Butter ist die Hauptzutat und trägt den Geschmack. Zusammen mit Puderzucker, Vanille und Mandeln entsteht ein Aroma, das den Cannabis-Geschmack sanft in den Hintergrund rückt. Die Marmelade in der Mitte gibt einen fruchtigen Kontrast, der das Gesamtbild abrundet.
Dieses Rezept ergibt etwa 40 Plätzchen.
| Zutat | Menge | Hinweis |
|---|---|---|
| Cannabisbutter | 200 g | Selbst hergestellt, weich |
| Puderzucker | 100 g | Gesiebt |
| Mehl (Typ 405) | 300 g | - |
| Gemahlene Mandeln | 100 g | Alternativ Haselnüsse |
| Eigelbe | 2 Stück | Zimmerwarm |
| Vanilleextrakt | 2 TL | Oder Mark einer Vanilleschote |
| Salz | 1 Prise | - |
| Marmelade | 150 g | Johannisbeer, Himbeer oder Aprikose |
Schlage die weiche Cannabisbutter mit dem Puderzucker cremig. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät. Die Masse sollte hell und luftig werden.
Gib die Eigelbe und den Vanilleextrakt hinzu und rühre alles glatt. Mische das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Salz und arbeite es portionsweise in die Buttermasse ein. Knete nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht – zu viel Kneten macht den Teig zäh.
Wickle den Teig in Frischhaltefolie und stelle ihn für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist wichtig, denn kalter Teig lässt sich besser formen und die Plätzchen behalten beim Backen ihre Form.
Heize den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln (etwa walnussgroß, ca. 15 g pro Kugel). Lege sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.
Drücke mit dem Stiel eines Kochlöffels oder Deinem Daumen eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug für die Marmelade sein, aber nicht bis zum Boden durchgehen.
Backe die Plätzchen zunächst 8 Minuten vor. Die Mulden gehen beim Backen etwas zu – drücke sie nach dem Vorbacken vorsichtig mit dem Löffelstiel nach. Dann kommen sie nochmal für 2-3 Minuten in den Ofen.
Lasse die Plätzchen nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Erwärme die Marmelade leicht, damit sie flüssiger wird und sich besser einfüllen lässt. Fülle mit einem kleinen Löffel oder einer Spritztülle Marmelade in jede Mulde.
Tipp: Nicht zu viel Marmelade einfüllen – sie quillt beim Abkühlen leicht über. Lieber etwas weniger nehmen und nach dem Abkühlen nachfüllen.
Lasse die Engelsaugen vollständig auf einem Gitter abkühlen. Wenn gewünscht, bestäube sie vor dem Servieren mit etwas Puderzucker. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern rundet den Geschmack ab.
Bei 200 g Cannabisbutter auf 40 Plätzchen enthält jedes Engelsauge die Wirkung von 5 g Cannabisbutter.
Wichtig: Verwende Marmelade mit hohem Fruchtanteil (mindestens 50 %). Billige Marmelade mit viel Zucker und Geliermittel schmeckt nicht annähernd so gut.
Ersetze 30 g Mehl durch Kakaopulver und fülle die Mulden mit Nutella oder geschmolzener Schokolade statt Marmelade. Schokolade und Cannabis harmonieren hervorragend.
Wälze die Teigkugeln vor dem Backen in gehackten Pistazien oder Haselnüssen. Das gibt eine hübsche Textur und nussiges Aroma.
Fülle die Mulden mit Lemon Curd statt Marmelade. Die Zitrus-Note gibt den Plätzchen eine frische, sommerliche Note – auch außerhalb der Weihnachtszeit.
Ja, 50 g gemahlenes Marzipan ersetzen die gemahlenen Mandeln wunderbar und geben den Plätzchen ein intensiveres Aroma. Reduziere in dem Fall den Puderzucker etwas, da Marzipan bereits süß ist.
Der Teig ist entweder zu kalt oder zu trocken. Lass ihn 5 Minuten bei Zimmertemperatur stehen und knete ihn nochmal kurz durch. Wenn er immer noch reißt, arbeite einen Teelöffel Milch ein.
Das ist normal. Drücke die Mulden nach 8 Minuten Backzeit nochmal vorsichtig nach und backe dann fertig. Manche Bäcker drücken die Mulden erst nach dem Backen ein – das funktioniert auch, die Plätzchen müssen dann aber noch warm sein.
Die Marmelade kommt erst nach dem Backen in die Mulden. Wenn Du sie vor dem Backen einfüllst, kann sie überlaufen und auf dem Backpapier karamellisieren. Die Methode mit dem Nachfüllen ist deutlich sauberer.
Absolut! Engelsaugen sehen wunderschön aus und eignen sich perfekt als Geschenk. Achte aber darauf, Cannabis-Plätzchen klar zu kennzeichnen und sie nur an erwachsene Personen weiterzugeben, die wissen, was sie bekommen.
Cannabis Engelsaugen sind das perfekte Weihnachtsgebäck für Cannabis-Fans. Der buttrige Mürbeteig mit Cannabisbutter, die gemahlenen Mandeln und die fruchtige Marmelade ergeben ein Plätzchen, das geschmacklich und optisch überzeugt. Die einfache Zubereitung macht sie auch für Backanfänger geeignet, und die gleichmäßige Dosierung pro Plätzchen gibt Dir volle Kontrolle. Backe eine große Portion und genieße die Adventszeit auf Deine ganz eigene Art!
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