
Ein Cannabis Molybdänmangel ist einer der seltensten Mikronährstoffmängel, kann aber erhebliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum haben. Molybdän (Mo) ist ein essenzieller Kofaktor für das Enzym Nitratreduktase, das Nitrat in Ammonium umwandelt – ein Schritt, ohne den die Pflanze Stickstoff nicht verwerten kann. Dieser Guide hilft dir, einen Molybdänmangel zu erkennen und die Stickstoffnutzung deiner Pflanzen zu optimieren.
Da Molybdän die Stickstoffverwertung beeinflusst, ähneln die Symptome oft einem Stickstoffmangel.
| Ursache | Erklärung | Lösung |
|---|---|---|
| pH zu niedrig | Unter pH 5,5 wird Mo kaum aufgenommen – häufigste Ursache | pH auf 6,0–6,5 anheben |
| Saures Substrat | Torfhaltige Substrate können den pH senken | pH korrigieren, Kalk zusetzen |
| Schwefel-Überschuss | Hohe Sulfat-Werte konkurrieren mit Mo-Aufnahme | S-Düngung reduzieren |
| Minderwertiger Dünger | Kein Mo enthalten | Kompletten Mikronährstoff-Dünger verwenden |
| Mo-Mangel | Verwechslung mit | Unterscheidung |
|---|---|---|
| Vergilbung trotz N-Düngung | N-Mangel | Mo-Mangel reagiert nicht auf mehr N, nur auf pH-Anhebung |
| Intervenale Chlorose | Mg-Mangel | Mo: eher mittlere Blätter; Mg: untere Blätter |
| Blattverzerrung | pH-Stress | Mo-Mangel ist oft die Folge von niedrigem pH |
Sehr selten, wenn hochwertige Dünger und ein korrekter pH-Wert verwendet werden. Am häufigsten bei stark saurem Substrat (pH unter 5,5).
Toxizität ist extrem selten, da die benötigten Mengen so gering sind. Halte dich an Dosierungsempfehlungen.
Der Cannabis Molybdänmangel ist selten, aber wenn er auftritt, hat er weitreichende Folgen für die Stickstoffverwertung der Pflanze. Die einfachste und effektivste Maßnahme ist die pH-Korrektur auf 6,0–6,5, da Molybdän bei niedrigem pH kaum verfügbar ist. Ein hochwertiger Dünger mit allen Spurenelementen macht einen Mo-Mangel praktisch unmöglich.
Dieser Artikel wurde von AboutWeed erstellt.

9. Februar 2026